Der Paketkasten von DHL ist seit letztem Jahr in ganz Deutschland verfügbar und löst das Problem der Zustellung von Online-Bestellungen, wenn die Empfänger nicht zu Hause sind.

Da der DHL Paketkasten nicht für andere Kurierdienste zugänglich ist, wurde unter der Open Postal Alliance deswegen eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese soll das Konzept und die notwendigen Maßnahmen erarbeiten, damit anbieterunabhängige Paketboxlösungen angeboten werden können.

Der Vorsitzende der BdKEP (Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e.V) Andreas Schumann beantwortete einige Fragen zum aktuellen Stand der Entwicklung gegenüber INTERNET WORLD Business.

Dabei möchte der BdKEP keine eigenen Paketkasten entwickeln, sondern die Rahmenbedingungen präzisieren, damit allen Logistikdienstleistern die Zustellung offen steht.

Paketnummer

Dabei stellen sich folgende Fragen:

Welche Zustellmöglichkeiten für Paketboxen sind möglich, die von vielen Postdienstleistern technisch umgesetzt werden können?

Welche Informationsströme müssen verwaltet werden?

Wie führt man Standards für Paketnummern ein, damit Pakete zwischen den Dienstleistern übergeben werden können.

Im ersten Quartal 2015 werden die technischen Möglichkeiten der BdKEP bei den Zustellern angefragt. Ende Quartal 2015 können die Hersteller von Paketboxen die Zugangslösungen einbauen, welche von den meisten Zustellern bedient werden können.

Wer nimmt alles an der Paketbox-Initiative der Open Post Alliance teil?

Der Bundesverband Deutscher Postdienstleister, sowie der Bundesverband Paket- und Expresslogistik. Unternehmen wie die Erwin Renz Metallwarenfabrik und Locumi Labs, sowie die Bundesnetzagentur.

Was ist mit Hermes, DPD, GLS und UPS?

Diese Unternehmen nehmen nicht an der Initiative teil. Die Deutsche Post nimmt an der Initiative teil und bringt sich dahingehend ein, wie anbieteroffene Systeme gestaltet werden sollten um selbst zustellen zu können.

In den nächsten fünf Jahren soll sich die Paketbox flächendeckend in Deutschland durchsetzen.

Quelle: http://www.internetworld.de/technik/logistik/standards-offene-paketbox-loesung-878208.html

One Thought on “Gemeinsame Paketnummern für den offenen Paketkasten

  1. Kurt Klötzl on 26. März 2015 at 13:45 said:

    Meine Idee ist es, daß alle „Anbieter bzw. Händler“ es unterstützen könnten und sollten , daß bestellte Ware auf Wunsch in den Paketkästen der Kunden sicher abgelegt werden, und zwar von jedem Zustelldienst zu jeder Zeit in der Weise, dass der Kunde unter dem großen Angebot der Ware auch einen weiteren Verkaufs-Artikel beim Anbieter mitbestellen könnte, nämlich einen Paketkastenschlüssel, kostenpflichtig oder als Kundenservice. Dieser wird in Form eines Barcodeaufklebers außen auf das zu versendende Paket mit aufgeklebt, statt in das Paket hineingegeben. Der Barcode enthält eine mehrstellige PIN, im Paketkasten programmiert ( bei Bedarf änderbar) und beim Händler als Artikel mitbestellt.

    Der Kunde benötigt hier den von mir entwickelten Paketkasten.

    Der Händler muss nur dafür sorgen, daß der bestellte Barcode als Warenartikel ordnungsgemäß ausgedruckt außen auf das Paket kommt. – Kundenservice….oder kostenpflichtig……..
    Als Kunde würde ich jenen Anbieter bevorzugen, der meinen Wunschartikel und „diesen Paketkastenschlüssel“ mit anbietet, auch wenn der Barcode ein paar Cent kostet.

    „Mein Paketkasten“ kann diesen Code lesen und funktioniert so, daß sich das Paketfach dann von „jedem Zusteller“, der das Paket in Händen hält, jederzeit öffnen lässt. Auch nachfolgende Paketzusteller haben mit so einem „Paketkastenschlüssel“ Zugriff, wenn sie denn ein Paket einwerfen müssen.

    Ebenso für Retouren geeignet, wenn der Abholer den Barcode(-schlüssel) auf dem Abholauftrag hat.

    Vorteile:

    – Mein Paketkasten ist nur durch das gewünschte und bestellte Paket zu öffnen,
    ansonsten nur vom Kunden selbst.
    – auch mehrmaliges Öffnen, des Paketkastens möglich, wann immer er einen Barcodeschlüssel zu lesen bekommt
    – Kunde muss zum Zeitpunkt der Zustellung nicht zu Hause sein
    – Dieser Paketkasten wird nicht durch unerwünschte Artikel (Werbung…..) zugemüllt
    – Auch für ältere Menschen ohne PC oder dgl. geeignet, die ihre PIN bei der Bestellung telefonisch durchgeben können
    – Die Zustelldienste werden in Ihrer bisherigen Tätigkeit nicht beeinträchtigt.
    – Die einmalige Abstellgenehmigung ist gleichzeitig der Barcode auf dem Paket
    – Keine Vernetzung des Paketkastens notwendig
    – Die Sicherheit ist nicht geringer als bei den bisherigen Systemen.

    Nachteile: keine bekannt.

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