Da die Deutsche Post ihren Paketkasten nicht für die Konkurrenz zugänglich machen möchte, ist diese bereits tatkräftig dabei sich eine eigene Paketbox zu entwickeln. Diese Neuigkeit war schon lange bekannt, aber nun gibt es mehr Details.

Selbst Pizzadienste oder Brötchenlieferanten könnten das System nutzen. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ ist die Entwicklung weit vorangeschritten: In diesen Wochen versuchen Computerhacker im Auftrag der Paketdienste den Prototyp zu knacken: Sie sollen den Zugang zu dem Paketkasten über PIN und TAN-Kombinationen überlisten und herauszufinden, ob die Box tatsächlich sicher ist.
Paketzusteller
Wer steckt dahinter und was ist geplant?
Die Konkurrenz der Deutschen Post sind die vier großen Paketdienste GLS, Hermes, UPS und DPD. Diese vier möchten eine neutrale Paketbox, welche wie der heutige Briefkasten, allen Kurierdiensten und Postzustellern offensteht. Dazu gehören neuerdings auch Pizzadienste oder die Lieferanten von Frühstücksbrötchen. Laut „Welt.de“ welche sich auf „Welt am Sonntag“ bezieht, wird der Paketkasten zurzeit von Computerhackern auf seine Sicherheit geprüft. Dabei wird versucht den Prototypen, welcher mit PIN und TAN arbeitet, zu überlisten.

Zitiert von Welt.de:

„Ich bin überzeugt davon, dass sich die Idee einer von den Firmen unabhängigen Paketbox durchsetzen wird“, sagte Rico Back, Vorstandschef von GLS, der „Welt am Sonntag“.

Technisch sei es zwar nicht „trivial“, aber machbar, meint auch Konkurrent Hermes. „Wir unterstützen eine gemeinsame Lösung. Ende des Jahres sollten wir ein Modell präsentieren können“, sagte Hanjo Schneider, Europa-Chef von Hermes, der „Welt am Sonntag“.

Der offene Paketkasten soll deutlich günstiger als die Versionen der Deutschen Post. Diese kosten zwischen 100 und 300 Euro.
Ein möglicher Name der Firma sei „Unibox“. Über diese soll der Paketzusteller dann eine Zahlenkombination geschickt bekommen und zusätzlich die Info, ob der Paketkasten überhaupt belegt werden kann. Auch Retourensendungen und Informationen an den Kunden per SMS sollen möglich sein.

Vergangenes Jahr wurden zwei Milliarden Paketsendungen in Deutschland verschickt. Der Paketversand wird steigen und deswegen lässt dich Konkurrenz natürlich nicht auf sich warten.

Quelle: Welt.de

2 Thoughts on “Paketkasten der Post-Konkurrenz rückt näher

  1. Herbert Ahn on 18. Februar 2015 at 16:25 said:

    Hallo,

    möchte gerne erfahren wo und ab wann es die Unibox gibt?
    Und wie teuer sie denn ist.
    Vielen Dank

  2. Paketkastencheck on 18. Februar 2015 at 21:01 said:

    Da gibt es leider noch keine neuen Informationen. Wer einen Paketkasten ohne DHL Schloss sucht, der kann sich die MEFA Produkte ansehen: http://www.paketkastencheck.de/paketkasten-von-mefa/
    Diese gibt es ohne DHL Schloss und können so von allen Anbietern beliefert werden.

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